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Es geht wieder Schlag auf Schlag bei den EWE Baskets Oldenburg. Zwei Spiele pro Woche: Was über drei Monate Normalität war und nur ganz kurz unterbrochen worden ist, wird jetzt erneut zum Regelfall. Drei Tage nach dem erschütternden Auftritt in der EWE ARENA gegen die Telekom Baskets Bonn (75:99) sind die Baskets an diesem Samstag, 18. Februar, ab 20 Uhr bei den WALTER Tigers Tübingen gefordert (Livescore).
Einen klaren Favoriten gibt es aktuell kaum: Die EWE Baskets gerieten auswärts bislang zu oft in Schwierigkeiten, während die Tigers mit drei Siegen in Serie neues Selbstbewusstsein getankt haben. Bei momentan 18:24 Zählern hat sich die Mannschaft von Headcoach Igor Perovic ein gutes Stück von den Abstiegsrängen entfernt und schnuppert nun gar an den Playoffrängen.
Perovic kann mit Blick auf die bisherige Saison im Prinzip nur mit dem Auftakt nicht zufrieden sein, als die im Kern neu zusammengestellte Mannschaft noch nicht ausreichend eingespielt war und die ersten sechs Spiele alle verlor. Seitdem geht es kontinuierlich aufwärts und selbst eine zwischenzeitliche, kurze Schwächephase wurde souverän gemeistert. 18:12 Zähler lautet die Bilanz seit dem 0:12-Auftakt.
Sieben Akteure stehen bei den WALTER Tigers im Schnitt mindestens 20 Minuten auf dem Parkett und zeichnen entsprechend auch für die meisten Punkte verantwortlich. Topscorer ist Vaughn Duggins mit 12,4 Punkten pro Beko BBL-Partie, gefolgt von Reggie Redding (11,8 plus 6,1 Rebounds) und Joshua Young (10,3). Vierter im Bunde von insgesamt sechs US-Amerikanern ist Lou Campbell, der 2010/2011 noch bei den EWE Baskets aktiv war. Campbell kommt bis dato auf 10,0 Punkte und 4,2 Assists. Offensiv verlässliche Kräfte sind zudem Tyrone Nash (9,8), Pavelas Cukinas (8,5) und Adnan Hodzic (7,6). Definitiv nicht unterschätzen dürfen die Oldenburger Nicolai Simon (49,2 Prozent Dreier-Quote) und Ruben Spoden, die beide zu regelmäßigen Einsätzen kommen.
Im Hinspiel dominierten die Baskets die Tübinger beim 91:69 deutlich und starteten einen Zwischenspurt von drei Siegen am Stück. In der Gesamtbilanz der gemeinsamen Erstligazeit weisen die Tübinger bei 18 Vergleichen sieben Siege gegen Oldenburg auf – drei davon in Serie auf heimischem Parkett. In der Vorsaison gab es ein 93:89.
Die EWE Baskets sind am Samstag gefordert, den misslichen Eindruck aus dem Heimspiel gegen Bonn geradezurücken. „Das war inakzeptabel“, so Geschäftsführer Hermann Schüller, der unmittelbar danach „personelle Konsequenzen“ angekündigt hatte. „Wir werden jetzt sehr schnell einen neuen Spieler präsentieren, der diesem Team die dringend benötigten Impulse gibt und das Teamplay voranbringt. Eine Vorstellung wie gegen Bonn dürfen wir nie wieder erleben, dafür entschuldige ich mich noch einmal bei unseren Fans. Man darf verlieren, aber nicht in solch demütigender Weise. Und das war leider eben nicht das erste Mal.“
Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg
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