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Fibacup
Samstag, 19. Mai 2012
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Gastspiel von Mister Assist
Dienstag, den 14. Februar 2012 um 10:18 Uhr    PDF Drucken E-Mail

Eine Achterbahnfahrt legen die Telekom Baskets Bonn in dieser Saison auf das Parkett. Auf einen herausragenden Start mit 10:0 Punkten folgte eine Dürreperiode mit 2:12 Zählern.

In der Folge blieb die Bilanz mit 6:6 Punkten ausgeglichen, bevor drei Niederlagen gegen die Topteams aus Quakenbrück, Berlin und Bamberg den Druck in Sachen Playoff-Plätzen wieder erhöhten. Am Wochenende gelang ein Sieg gegen Bayreuth. Am Mittwoch, 15. Februar, gastiert das Team in Oldenburg (20 Uhr, präsentiert von der Landessparkasse zu Oldenburg, einige wenige Resttickets im Vorverkauf und an der Abendkasse ab 18.30 Uhr, Livescore). Zum Spiel gibt es natürlich auch eine neue Gametime-Ausgabe (hier als PDF online).

Sorgenfalten also bei Headcoach Michael Koch bei momentan 18:22 Punkten? Wohl nur bedingt, denn der Vizemeister von 2009 präsentiert sich in dieser Saison deutlich stabiler und vor allem harmonischer als 2010/2011. Da hatte Koch gegen viele interne Ungereimtheiten im Kader anzukämpfen und musste am Ende einsehen, dass die Mannschaft in der damaligen Konstellation einfach kein Playoff-Teilnehmer war.

Jetzt gestaltet sich das anders, wenngleich das dichte Tabellenmittelfeld auch den Bonnern kaum Platz für Patzer lässt. Die feste und breite Rotation kann sich sehen lassen: Routinier Chris Ensminger (Bild rechts), Benas Veikalas, der überragende Aufbauspieler Jared Jordan (8 Assists pro Spiel, Bild links), Talor Battle, Tony Gaffney, Simonas Serapinas, Zvonko Buljan, der Ex-Oldenbruger Andrej Mangold und Fabian Thülig bilden eine starke Einheit. Trainer Koch lässt zudem auch Jonas Wohlfarth-Bottermann und Daniel Hain, Meister mit Oldenburg 2009, zu regelmäßigen Kurzeinsätzen kommen.

Schlüsselspieler ist Jared Jordan, der zwar auch punkten kann (12,5 Zähler pro Partie beweisen das), aber in erster Linie für das Passen zuständig ist. Acht erfolgreiche Anspiele pro Partie gibt der US-Amerikaner im Schnitt an seine Mitspieler weiter und hat entscheidenden Anteil daran, dass Bonn zu den heißen Anwärtern auf eine Playoff-Teilnahme zählt. Im Hinspiel gab Jordan gegen die EWE Baskets, die bei der 79:81-Niederlage lange wie der Sieger aussahen und den möglichen Erfolg durch Missgeschicke in der Schlussphase vertölpelten, gleich 15 Assists.

Die Pflichtspielbilanz der beiden Kontrahenten spricht für Bonn: 17 von 31 Vergleichen gingen an die Telekom Baskets, die immerhin schon sechsmal an der Hunte triumphierten. Die Oldenburger wiederum haben am Mittwoch die Chance, einen direkten Konkurrenten um einen Platz in der Meisterrunde auf gleich sechs Minuspunkte zu distanzieren. Dabei wollen die Schützlinge von Headcoach Predrag Krunic ihre gute Ausbeute in der EWE ARENA steigern: 12 von 14 Pflichtspielen in der Beko BBL und EuroChallenge wurden bislang daheim gewonnen.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg
Bilder: Telekom Baskets Bonn