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Sichtlich zufrieden war Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB-Headcoach Mladen Drijencic nach dem Regionalliga-Spiel gegen Wolfenbüttel, das umkämpfter war, als es der Endstand von 103:67 (50:32) vermuten lässt.
„Wir haben heute sehr gut gespielt. Egal, ob Wolfenbüttel Zone oder Mann-Mann verteidigt hat, wir haben unser Konzept umgesetzt und sind sehr gut als Mannschaft aufgetreten. Wichtig war auch, dass die Mannschaft die vollen 40 Minuten alles gegeben hat, trotz der frühen Führung“, freute sich Drijencic nach dem 15. Sieg im 15. Saisonspiel. Die Oldenburger kamen nur kurz im zweiten Viertel aus dem Rhythmus, als Wolfenbüttel versuchte, das Ruder durch großen Körpereinsatz und kleinere Provokationen herumzureißen.
An einem Abend, an dem sich alle zwölf Spieler in die Punkteliste eintragen konnten, war das aber nur ein minimaler Schönheitsfehler: Über weite Strecken dominierte die Baskets Akademie das Geschehen, zwang Wolfenbüttel durch eine engagierte Pressverteidigung zu vielen Ballverlusten und ließ in der Offensive den Ball flüssig durch die eigenen Reihen laufen, um dann mit guten Würfen abzuschließen. Michael Taylor mit 18 Punkten und 4 Assists, Erikas Kaupaitis mit 14 Punkten und 6 Rebounds und Kevin Smit mit 13 Punkten und 6 Assists ragten aus einem exzellent auftretenden Team heraus.
Leider unbelohnt blieb der große Einsatzwille der NBBL-Mannschaft beim Liga-Primus Phoenix Hagen Juniors. Mit 71:63 (34:27) ging die Partie letztlich zugunsten der Westfalen aus. „Wir haben im ersten Viertel schlecht getroffen und sind dann mit viel Einsatz und Siegeswillen wieder zurück ins Spiel gekommen, leider hat es am Ende nicht gereicht. Mit der Einstellung des Teams bin ich aber absolut zufrieden“, ließ Trainer Evangelos Kyritsis nach dem Spiel wissen.
Die Baskets Akademie Weser-Ems schoss in Hagen lediglich 29% aus dem Feld; eine Quote, die es auch bei noch so großem Kampfgeist schwer macht, Spiele zu gewinnen. Anselm Hartmann mit 22 Punkten und 8 Rebounds und Franjo Borchers mit 19 Punkten und 4 Rebounds waren die besten Werfer auf Seiten der Oldenburger, die ihren Playoff-Platz trotz der Niederlage behaupten konnten, aber nur noch zwei Punkte vor Leverkusen liegen. Die Oldenburger haben allerdings in den ausstehenden zwei Partien das deutlich leichtere Restprogramm und können den Einzug in die nächste Runde aus eigener Kraft sichern.
Eine Niederlage setzte es auch in der JBBL. „Die Kölner haben uns mit ihrer körperlichen Überlegenheit vor große Probleme gestellt. In der Verteidigung haben wir super dagegen gehalten und Köln vor große Schwierigkeiten gestellt, aber im Angriff konnten wir leider die wichtigste taktische Vorgabe nicht umsetzen“, zeigte sich Mladen Drijencic trotz der 50:44 (24:26)-Niederlage beim Tabellenführer Köln 99ers nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. Die wichtige Vorgabe vor der Partie war es, die eigenen Ballverluste zu minimieren: Am Ende standen 30 Turnover der Oldenburger in der Statistik. Fast jeder zweite Angriff wurde nicht mit einem Wurf, sondern mit dem Verlust des Spielgeräts beendet. Da reichte es auch nicht mehr aus, dass man Köln mit starker Verteidigung bei einer Wurfquote von 25% halten konnte und nur 50 Punkte zuließ. Die eigene Offensive kam noch weniger zur Geltung, weil Köln einfach zu physisch und zu athletisch auftrat. Defensiv war Jan Niklas Wimberg an diesem Spieltag ein Turm in der Schlacht. Er kam auf einen neuen Karrierebestwert von 26 Rebounds, blockte dazu noch sieben Würfe, gab fünf Assists und erzielte ebenso wie Philip Wollschläger 12 Punkte.
Text: Manuel Siebert, EWE Baskets Oldenburg
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