Fakten, Daten, Hintergründe - hier gibt's die Geschichte des Oldenburger Basketballs im Überblick:
- 1954: Es wird erstmals im OTB Basketball gespielt.
- 1959: Die 1. Herrenmannschaft steigt in die damals höchste deutsche Spielklasse auf, die Oberliga-Nord. Dank eines "Nudel" Niedlich avanciert der Oldenburger Basketball in wenigen Jahren zur deutschen Spitzenklasse.
- 1962: Die männliche A-Jugend wird Deutscher Jugendmeister.
- 1964 Die "1. Herren" erreicht die Norddeutsche Meisterschaft mit inzwischen drei Nationalspielern in ihren Reihen: Niedlich, Bünnemeyer, Barkemeyer.
- 1965: Der A-Jugend gelingt zum 2. Male die Deutsche Meisterschaft.
- 1966: Der OTB ist von Anfang an in der Bundesliga vertreten, damals noch geteilt in Nord und Süd. Hier spielen die Oldenburger meist im Mittelfeld.
- 1971: Der Abstieg aus der Bundesliga.
- 1976: Der OTB startet nach einer "Durststrecke" erneut durch. Mit Ralph Ogden, amerikanischer Ausnahmespieler, in seinen Reihen marschiert der OTB von der Oberliga über die Regionalliga an die Spitze der 2. Bundesliga-Nord.
- 1985: Der OTB schafft den Aufstieg in die seit 1975 eingleisige 1. Basketball-Bundesliga, allerdings mit dem sofortigen Abstieg.
- 1987/88: Der OTB ist erneut in der 1. Liga vertreten, aber wieder nur für ein Jahr. Es folgen 12 Jahre Zweitliga-Basketball: Meist an der Tabellenspitze, kurz vor dem Aufstieg.
- 2000: Der Aufstieg in die 1. Liga gelingt im Jahr 2000. Er bringt Platz 12 und den Klassenerhalt.
- 2001: Mit verändertem Namen "EWE Baskets Oldenburg" startet das Bundesligateam in die neue Saison.
- 2002: Nach hervorragendem Abschneiden im Pokalwettbewerb erreichen die EWE Baskets Oldenburg den dritten Platz beim Pokalfinale "TOP4" in Berlin. Don Beck wird im Sommer 2002 neuer Headcoach der EWE Baskets.
- 2003: Die EWE Baskets Oldenburg erreichen unter der Regie von Trainer Don Beck als Sechster der BBL erstmals die Playoffs. Braunschweig ist im Viertelfinale beim 1:3 eine Nummer zu groß.
- 2004: Die Baskets werden Vierter in der Liga und erreichen die Playoffs. Gegen den späteren Finalisten GHP Bamberg scheidet das Team mit 0:3 aus, schlägt sich aber mehr als tapfer.
- 2005: Zum dritten Mal in Folge ziehen die Baskets in die Playoffs ein - erneut heißt der Gegner GHP Bamberg, erneut heißt es am Ende 0:3.
- 2006: Die vierte Playoff-Teilnahme in Folge wird gesichert. Gegen den späteren Vizemeister ALBA Berlin scheiden die EWE Baskets nach einer dramatischen Viertelfinalserie über fünf Partien mit 2:3 aus.
- 2007: Die EWE Baskets verpassen erstmals seit 2002 die Playoffs und beenden die Saison mit 36:32 Punkten auf Rang neun. Im Pokal erreichen die Oldenburger das Viertelfinale, scheitern aber an den Eisbären Bremerhaven. Am 13. Mai trennt sich der Club nach fünf Jahren von Headcoach Don Beck. Im Nachwuchs-Bereich nehmen die Junior Baskets an der neu gegründeten Nachwuchs Basketball Bundesliga teil und scheiden im Achtelfinale aus.
- 2008: Mit Platz fünf und 42:26 Punkten legen die EWE Baskets unter ihrem neuen Trainer Predrag Krunic eine umjubelte Saison hin. In der ersten Playoff-Runde gelingt ein 3:1 gegen den damit entthronten Meister Bamberg. Im Halbfinale bieten die Baskets dem späteren Titelträger Alba Berlin einen engen Schlagabtausch und feiern beim 1:3 mit dem ersten Sieg in Berlin der Club-Historie ein weiteres Highlight einer an Höhepunkten reichen Saison. Später erreichen die Baskets dank des guten Abschneidens zudem einen Platz in der Qualifikationsrunde zur EuroChallenge.
- 2009: Die EWE Baskets erreichen in der EuroChallenge die Gruppenphase Top16, scheiden im BBL-Pokal-Viertelfinale aus und werden Dritter der Liga-Hauptrunde. Die Saison wird gekrönt durch den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Dem 3:1 gegen Frankfurt im Viertelfinale und einem 3:0 gegen Bamberg im Halbfinale folgt ein hochdramatisches 3:2 in der Endspiel-Serie gegen die Telekom Baskets Bonn.
- 2009: Am 3. Oktober sicheren sich die EWE Baskets durch ein 69:53 gegen Bonn erstmals auch den Champions Cup der Beko BBL.
- 2010: In der Euroleague haben die EWE Baskets gegen übermächtige Konkurrenz (u.a. Panathinaikos Athen, Real Madrid und Khimki Moskau keine Chance und werden mit 1:9 Siegen Gruppenletzter. In der Beko Basketball Bundesliga rangieren die EWE Baskets erstmals in der Club-Geschichte am Ende der Hauptrunde auf Platz eins. In den Playoffs scheiden die Baskets im Viertelfinale gegen Braunschweig mit 1:3 aus
- 2011: Zum dritten Mal in Europa unterwegs - und zum dritten Mal in einem anderen Wettbewerb. Im Eurocup haben es die EWE Baskets mit den drei Euroleague-Qualifikanten Banvit (Türkei), Le Mans (Frankreich) und Kazan (Russland) zu tun - und mit einem Sieg in sechs Spielen leider keine Chance. In der Beko BBL gelingt mit 40:28 Punkten als Sechster erneut der Sprung in die Playoffs, doch ist ALBA BERLIN beim 3:2 knapp im Vorteil.
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